World of Warcraft führt Gamer in eine ganz eigene Spiele-Welt

Screenshot aus World of Warcraft. Quelle: Nawito Verlag GmbH
14 Mai 2013

Heppenheim/von Marcus Molnar – World of Wacraft ist ein Online-Rollenspiel, das immer mehr Fans findet, wie der Informationsdienst NachtundSchatten.de berichtet. Aber zunächst einmal: was ist Mmorpg? Mmorpg ist die Abkürzung für Massively Multiplayer Online Role-Playing Game – übersetzt: Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel, welches man mit herkömmlichen Computerrollenspielen vergleichen kann Der Hauptunterschied: Mmorpg sind ausschließlich über das Internet spielbar.

Screenshot aus World of Warcraft. Quelle: Nawito Verlag GmbH

Screenshot aus World of Warcraft. Quelle: Nawito Verlag GmbH

Und in ein solches Online-Rollenspiel tauchen Gamer ein, wenn sie World of Warcraft spielen. Eine facettenreiche Welt, mitunter auch eine Welt, an der sich die Geister scheiden. Da wäre zum einem der negative Aspekt – um dies kurz zu berücksichtigen -, der von der Hälfte aller Erdenbürger beschrien wird: Online-Games machen „süchtig“. Die meisten Spieler wollen aber in der Online-Gaming-Welt einfach nur Spaß haben. Das belegt auch die Zahl der Spieler, die World of Warcraft seit der Erstveröffentlichung im November 2004 abonniert haben.

Auch sollte man das Kollektiv als solches nicht aus den Augen verlieren. Es ist für viele eine Möglichkeit, es anderen Spielern gleich zu tun, ohne Angst haben zu müssen, gleich mit dem Rest der Welt über einem Kamm geschert zu werden. Es spielt keine Rolle, wer man ist, was man ist, oder welcher Gattung Mensch man angehört. Wichtig ist hierbei nur für jedes Individuum, Teil eines Ganzen zu sein, was im weitestgehendem Sinne auch der Zweck und die Idee einer Spielgemeinschaft ist. Eben dieses spiegelt sich auch im Gildensystem von World of Warcraft wieder: Gemeinsam an die Sache ran gehen, gemeinsam wachsen, das ist hier die Prämisse. Auch fällt Anfängern des Genres der Spieleinstieg leichter. Selbst Jugendliche ab dem Alter von zwölf Jahren lernen schnell und einfach auf spielende Weise den Wert einer Community kennen, ohne dass sie sich abhängig machen von Handy und I-Pod oder eine andere einschlägige Plattformen der Mitteilung frequentieren müssen.

Man trifft sich in der virtuellen Welt von Azeroth, geht gemeinsam auf Monsterhatz, löst Aufgaben (s.g. „Quests“), irrt durch tiefe Kerker und schlägt sich, live im PVP-Modus, mit anderen Gleichgesinnten auf Schlachtfeldern. Hier sei anzumerken, dass sich aus virtuellen Spielerfreundschaften zu 68 Prozent auch reale Freundschaften entwickeln, die weit über das normale Maß hinaus gehen können.

Der Spieler kann sich zwischen zwei Fraktionen entscheiden und hat daraus resultierend die Wahl zwischen sechs Völkern der gewählten Seite. Hier tummelt sich vom Menschen, dem kleinen Gnom, die Rollenspiel üblichen Zwerge und Elfen bis hin zum Werwolf (Worgen) und dem Todesritter auf Seite der Allianz. Aber auch mit Orks, Untoten und Trollen sowie Goblins, Tauren und Blutelfen auf Seite der Horde können die Spieler alle Rassen und Figuren für das Spiel wählen, ganz wie es das Herz begehrt. Für alle ist etwas dabei.

Hinzu kommt seit der Veröffentlichung der Erweiterung „Mists of Pandaria“ das Volk der Pandaren (Pandabären), welches zu Anfang neutral ist. Des Weiteren kann man sich zwischen drei Sammelberufen, z.B. Bergbau, und acht weiterverarbeitenden Berufen, z.B. Schmied, entscheiden und vier weiteren Nebenberufen, etwa Koch, nachgehen. Welchen Beruf man erwählt, entscheidet sich meist aufgrund der charakterspezifischen Wahl eines aus elf Klassen bestehenden Sortiments, welches vom Krieger über Schurken und Mönche bis hin zum Magier das Kriegshandwerk abdecken.

Das Spielen geht durch ein ausgeklügeltes System nach einer kurzen Eingewöhnungsphase leicht von der Hand. Der Aktionsradius, was die Fähigkeiten eines Charakters angeht, wächst mit jedem Level-Up und man hat Zeit, sich seine ureigene Variation der Handlungsrotation für den Kampf zurechtzulegen. Auch hier profitieren Anfänger von dem Wissen der alteingesessenen World of Warcraft-Gamer. Zudem steht das System des Beruf-Levels dem des Kampfes in nichts nach: Zwar kann man den Beruf schnell mit einigen Produkten hoch „skillen“ – d.h. besser machen -, das ist jedoch abhängig vom Charakterlevel. Ein Beispiel: Als Schmied kann sich der Spieler zwar eine schöne Rüstung schmieden, hat aber am Anfang nur begrenzte Materialien zur Hand. Die werden durch das Erreichen höherer Level aufgestockt, sodass die Fertigung besserer Rüstungen und Waffen sowie Waffenmodifikationen möglich werden.

Alles in allem kann man World of Warcraft nicht in wenigen Worten abhandeln. Man muss es einmal gespielt haben, um selbst einen Eindruck von dieser enormen Spielwelt und deren Möglichkeiten zu bekommen.

Zudem kostet das Spiel natürlich Geld: Das Basisspiel World of Warcraft: Battle Chest gibt es für etwa 14,99 Euro, mit den zusätzlichen Add-Ons „Cataclysm“ sind es bereits 19,99 Euro. „Mist of Pandaria“ kostet bereits 34,99 Euro, hinzu kommt für die Spieler dann noch der monatliche Abopreis von rund 12,99 Euro. Dieses wird wiederum mit einem sogenannten „BattleNet-Konto“ verbunden, welches kostenfrei ist und lediglich die Registrierung des Spieleherstellers „Blizzard“ bedarf. Aber: Spieler wollen selber herausfinden, ob ihnen die Welt von World of Warcraft liegt. Deswegen stellt Blizzard ein kostenloses 14-tägiges Probe-Abo zur Verfügung. In dem Fall kostet reinschauen nichts.

Kurzum: „Kommunizieren, Spielen und Spaß haben auf einer Ebene“ beschreibt das Spiel World of Warcraft ganz treffend.

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Comments

  1. Jana Trabusch : April 9, 2014 at 7:15 pm

    WOW MACHT SÜCHTIG :-(… FÜR MICH EIN NICHT TRAGBARES SPIEL

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