IRONMAN Austria – quer durch das Herz vom Wörthersee!

Startschuss 06.40h - Samstag 27.6.2015
30 Jun 2015

Klagenfurt – Der IRONMAN Austria in Klagenfurt (Österreich) zieht mit seiner wunderschönen Triathlon-Landschaft sowie der treuen und begeisterten Zuschauermenge jedes Jahr an die 3.000 Athleten aus über 60 Nationen an. Unter den Athleten wird das Rennen zu den schönsten Wettkämpfen der Welt gezählt und hat bereits einen legendären Status erreicht.

Die Sportler genießen es, sich als ein Teil der großen IRONMAN Austria-Familie zu fühlen und schwärmen von einer der emotionalsten Ziellinien dieser Sportart. Jeder Einzelne von ihnen – vom Gewinner bis zum letzten Finisher – wird dank der jubelnden Menge regelrecht ins Ziel getragen. Demzufolge verspricht nicht nur die Landschaft ein einzigartiges Rennerlebnis.

Der durchschnittlich 22° C warme Wörthersee zeigt sich am Renntag Jahr für Jahr von seiner schönsten Seite. Die anschließende Radstrecke ist ebenso schnell wie herausfordernd und hat durchaus Tour de France-Charakter, insbesondere durch die zwei Berganstiege pro Runde. Die Laufstrecke entlang des Seeufers und inmitten der Altstadt machen die 226 Wettkampfkilometer komplett.

Bei besten Wetterverhältnissen wurde um 6.40 Uhr am Wörthersee gestartet, als Erster nach dem Schwimmen stieg Lokalmatador Andreas Giglmayr aus dem Wasser, ihm hatte in den Tagen vor dem Ironman ein Magen-Darm-Infekt zu schaffen gemacht, das spürte er im Verlauf des Rennens. Auf der Radstrecke arbeitete sich Vanhoenacker rasch nach vorne, baute die Führung kontinuierlich aus und gab sie an diesem Sonntag nicht mehr her.

Bei den Damen war die US-Amerikanerin Christina Jackson die schnellste Schwimmerin, auf dem Anstieg auf den Rupertiberg wurde sie von Wutti und Lisa Hütthaler überholt, die danach solo an der Spitze fuhren, wobei Wutti über die gesamte Distanz die Führungsarbeit machte. In der Wechselzone holte Wutti ein paar Sekunden auf Hütthaler heraus und baute den Vorsprung im Marathon deutlich aus. Es wurde der ersten österreichische Doppelsieg bei den Frauen in Kärnten.

Ergebnisse des Ironman Austria am Sonntag im Großraum Klagenfurt (nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,195 km Laufen):

Herren: 1. Marino Vanhoenacker (BEL) 7:48:45 Stunden – 2. Michael Weiss (AUT) 8:06:59 – 3. Ivan Rana (ESP) 8:08:25 – 4. David Plese (SLO) 8:17:54 – 5. Massimo Cigana (ITA) 8:25:20 – 6. Miguel Angel Fidalgo (ESP) 8:26:41. Weiter: 9. Christian Birngruber (AUT) 8:49:06

Damen: 1. Eva Wutti (AUT) 8:45:37 – 2. Lisa Hütthaler (AUT) 9:02:46 – 3. Sarah Piampiano (USA) 9:03:10 – 4. Elisabeth Gruber (AUT) 9:10:10 – 5. Martina Dogana (ITA) 9:18:50 – 6. Erika Csomor (HUN) 9:34:38 – 7. Kamila Polak (AUT) 9:28:28

Um sich von den kräfteraubenden Strapazen zu erholen, verbleiben zahlreiche Teilnehmer des Ironman Austria noch in Klagenfurt. Davon profitiert der Tourismus ebenso wie von der Vorbereitungszeit der Athleten vor Ort.

„Die meisten kommen ein paar Tage vor der Veranstaltung und bleiben noch ein paar Tage danach. Im Schnitt bringt uns der Ironman Jahr für Jahr auf 80.000 Nächtigungen“, heißt es dazu aus dem Klagenfurter Rathaus.

Neben den Kräften wird auch einiges an Bargeld rund um den Wörthersee liegen gelassen.

Die Touristiker rechnen mit einer Wertschöpfung von rund sieben Millionen Euro. 3000 Athleten und 100.000 Zuschauer wurden gezählt. Für touristische Nachhaltigkeit würde der Ironman ohnehin sorgen. Ganz selten komme es vor, dass einem Teilnehmer die Strecke nicht zusagt. Der Großteil würde immer wieder den Weg zurück an den Wörtherse finden.

share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *