Das Geschäftsmodell der fairvesta-Gruppe wird immer öffentlicher hinterfragt!

Das Geschäftsmodell der fairvesta-Gruppe wird immer öffentlicher hinterfragt!
15 Dez 2013

von N. von Gibelli –

Stuttgart – Aus gegebenem Anlass, unter anderem durch die Berichterstattung in den Printmedien wie der Wirtschaftswoche, procontra und Managermagazin, sowie weiterer Publikationen wie Finanztest, sahen wir uns gezwungen, das Geschäftsmodell und die Investitionsstrategie von fairvesta, aktuell und neutral überprüfen zu lassen“, verlas fairvesta-Vorstand, Hermann Geiger, auf seiner Begrüßungsfolie. Dies sollte mittels externer und unabhängiger Gutachten den Kritikern präsentiert werden.

Die Transparenzoffensive der fairvesta AG scheint aufzugehen. Auf der Pressekonferenz legte die Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte und die Dextro Group Germany ihre Analyseergebnisse vor. Der Analyst Stephan Appel war am Tag selber verhindert. Die Ergebnisse hatte Appel aber noch zur Verfügung gestellt. Dr. Steinhübel und Kollegen hatten die Aufgabe, alle Käufe und Verkäufe aller Immobilienhandelsfonds von fairvesta aus der Perspektive des Anlegerschutzes in Augenschein zu nehmen und zu prüfen. Die Dextro Group hatte zuvor ein Monitoring zu jedem einzelnen Fonds und zu fairvesta im Ganzen durchgeführt. Analyst Stephan Appel sollte recherchieren, ob fairvesta Immobilien mit Leerstand oder in Problemlagen im Portfolio hat.

Rechtsanwalt Dr. Heinz Steinhübel, von der Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte, bestätigte als erster die Einsicht in alle relevanten internen Unterlagen samt notarieller Kaufverträge etc. Er kam unter anderem zu dem Schluss, dass es keine Ringverkäufe oder Verschiebungen innerhalb der fairvesta-Unternehmen gegeben hat. Die Fonds Chronos I, Lumis I sowie das fairvesta Private Placement wurden in der Untersuchung allerdings ausgeklammert.

Georgi Kodinov von der Dextro Group Germany verfolgte einen quantitativen und statistischen Ansatz, der sich auf die Analyse der fairvesta-Fonds I bis IV sowie die Mercatus VI bis XI beschränkte. Stephan Appel sollte mit seiner Checkanalyse eine weitere Präsentation halten, war verkehrsbedingt aber verhindert. Seine Erkenntnisse wurden allen Beteiligten im Anschluss ausgehändigt.

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